Moed Katan 2

Kapitel 2

א מִי שֶׁהָפַךְ אֶת זֵיתָיו וְאֵרְעוֹ אֵבֶל אוֹ אֹנֶס, אוֹ שֶׁהִטְעוּהוּ פוֹעֲלִים, טוֹעֵן קוֹרָה רִאשׁוֹנָה וּמַנִּיחָהּ לְאַחַר הַמּוֹעֵד. דִּבְרֵי רַבִּי יְהוּדָה. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, זוֹלֵף וְגוֹמֵר וְגָף כְּדַרְכּוֹ:
1 Wer seine Ölbeeren umgerührt hatte, dann aber von einem Trauer- oder sonst einem Unfall betroffen oder von den Arbeitern irregeführt ward, legt den ersten Balken auf und lässt ihn bis nach dem Feste liegen. So die Worte des Rabbi Juda; Rabbi Josê sagt: Er giesst vollends aus und verspundet in seiner gewöhnlichen Weise.
ב וְכֵן מִי שֶׁהָיָה יֵינוֹ בְּתוֹךְ הַבּוֹר וְאֵרְעוֹ אֵבֶל אוֹ אֹנֶס, אוֹ שֶׁהִטְעוּהוּ פוֹעֲלִים, זוֹלֵף וְגוֹמֵר וְגָף כְּדַרְכּוֹ, דִּבְרֵי רַבִּי יוֹסֵי. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, עוֹשֶׂה לוֹ לִמּוּדִים, בִּשְׁבִיל שֶׁלֹּא יַחְמִיץ:
2 Desgleichen darf derjenige, der seinen Wein schon in der Grube hatte, dann aber von einem Trauer- oder sonst einem Unfall betroffen oder von den Arbeitern irregeführt ward, in seiner gewöhnlichen Weise vollends aussgiessen und verspunden. So die Worte des Rabbi Josê; Rabbi Juda sagt: Man macht ihm ein Brettergefüge, damit er nicht sauer werde.
ג מַכְנִיס אָדָם פֵּרוֹתָיו מִפְּנֵי הַגַּנָּבִים, וְשׁוֹלֶה פִשְׁתָּנוֹ מִן הַמִּשְׁרָה בִּשְׁבִיל שֶׁלֹּא תֹאבַד, וּבִלְבַד שֶׁלֹּא יְכַוֵּן אֶת מְלַאכְתּוֹ בַמּוֹעֵד. וְכֻלָּן אִם כִּוְּנוּ מְלַאכְתָּן בַּמּוֹעֵד, יֹאבֵדוּ:
3 Man darf seine Früchte wegen der Diebe einführen und seinen Flachs, damit er nicht zu Grunde gehe, aus dem Wasserbade ziehen; nur darf man seine Arbeit nicht auf das Fest ansetzen. Und alle diese Dinge mögen, wenn man seine Arbeit auf das Fest angesetzt hat, zugrunde gehen.
ד אֵין לוֹקְחִין בָּתִּים, עֲבָדִים וּבְהֵמָה, אֶלָּא לְצֹרֶךְ הַמּוֹעֵד, אוֹ לְצֹרֶךְ הַמּוֹכֵר, שֶׁאֵין לוֹ מַה יֹּאכָל. אֵין מְפַנִּין מִבַּיִת לְבַיִת, אֲבָל מְפַנֶּה הוּא לַחֲצֵרוֹ. אֵין מְבִיאִין כֵּלִים מִבֵּית הָאֻמָּן. וְאִם חוֹשֵׁשׁ לָהֶם, מְפַנָּן לְחָצֵר אַחֶרֶת:
4 Man kaufe Häuser, Sklaven und Vieh nur für den Festbedarf oder dem Verkäufer zuliebe, der sonst nicht zu essen hätte. Man räume nicht von einem Haus ins andere, darf aber in seinen Hof räumen. Man hole keine Geräte aus dem Hause des Handwerkers; wenn man für sie fürchtet, schaffe man sie in einen andern Hof.
ה מְחַפִּין אֶת הַקְּצִיעוֹת בְּקַשׁ. רַבִּי יְהוּדָה אוֹמֵר, אַף מְעַבִּין. מוֹכְרֵי פֵרוֹת, כְּסוּת וְכֵלִים, מוֹכְרִים בְּצִנְעָה לְצֹרֶךְ הַמּוֹעֵד. הַצַּיָּדִין וְהַדָּשׁוֹשׁוֹת וְהַגָּרוֹסוֹת, עוֹשִׂין בְּצִנְעָה לְצֹרֶךְ הַמּוֹעֵד. רַבִּי יוֹסֵי אוֹמֵר, הֵם הֶחְמִירוּ עַל עַצְמָן:
5 Man darf die Feigenkuchen mit Stroh zudecken. Rabbi Juda sagt: Auch verdichten. Verkäufer von Früchten, Kleidung und Geräten verkaufen unauffällig für den Festbedarf. Jäger, Griessmüller und Gräupler arbeiten unauffällig für den Festbedarf. Rabbi Josê sagt: Sie haben sich selbst eine Erschwerung auferlegt.